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[News]
13.10.2011 –  COMPUTERWOCHE-Artikel von pro et con-Geschäftsführer Dr. Kaiser über werkzeuggestützte Programmkonvertierung erschienen
COMPUTERWOCHE, Ausgabe 40 vom 04.10.2011, Seite 33:
"Wege aus der Legacy-Falle"
pro et con-Geschäftsführer Dr. Kaiser und Andreas Zilch von der Experton Group erläutern den Einsatz eines Softwarewerkzeugs (Translators) zur automatischen Konvertierung von historischen in moderne Programmiersprachen. Das ARNO-Projekt bei Amadeus Germany wird als Beispiel für eine erfolgreiche Programmkonvertierung von SPL nach C++ unter Nutzung eines solchen Werkzeugs beschrieben.

Der vollständige Artikel:
[PDF] "Wege aus der Legacy-Falle"[981 KB]
12.09.2011 – Neue Version des Werkzeugs CGen fertiggestellt
[SRA]
Software Reengineering Architecture (SRA)
Das Generierungswerkzeug CGen realisiert die automatische Generierung von C/C++-Code aus C++-Syntaxbäumen. CGen vervollständigt die Palette von Meta-Tools, welche die Firma pro et con in die Lage versetzt, Werkzeuge für die Software-Migration quasi zu generieren. CGen ordnet sich ein in die von pro et con entworfene Software Reengineering Architecture.

Das Tool wurde vollständig überarbeitet, so daß es als Komponente eines "COBOL to C++ Converter" zur automatischen Transformation von COBOL nach C++ eingesetzt werden kann.

Der Einsatz von Metawerkzeugen garantiert eine kurze Entwicklungszeit von Konvertierungswerkzeugen und eine extrem niedrige Fehlerquote bei der Konvertierung im Gegensatz zu manueller Entwicklung.

Weitere Informationen zu dieser Thematik finden Sie im Download-Bereich.
11.07.2011 – Automatische COBOL-Java-Transformation mit dem Tool CoJaC
[CoJaC] CoJaC ist eine Toolchain zur automatischen Konvertierung von historischen COBOL-Applikationen in moderne Java-Enterprise-Lösungen.

CoJaC verbindet wissenschaftliches Know-how im Compilerbau mit Kernkompetenz aus erfolgreichen Migrationsprojekten.

Bei der Konvertierung wird ein Automatisierungsgrad von bis zu 90 % erreicht. Es wird wartbarer und performanter Java-Code generiert, welcher semantisch äquivalent zum COBOL-Code ist.

CoJaC läßt sich an individuelle Kundenwünsche anpassen.

Ausführliche Details zu CoJaC finden Sie unter "COBOL->Java"-Migration und im Download-Bereich.
19.05.2011 – Forschungsprojekt SOAMIG erfolgreich abgeschlossen
[SOAMIG] Am 12. und 13. Mai fand in den Firmenräumen von pro et con die Abschlußpräsentation des Forschungsprojektes SOAMIG (Migration von Legacy-Software in serviceorientierte Architekturen) statt. Im Projekt arbeiteten die Partner pro et con, Amadeus Germany, OFFIS e.V. und das Institut für Softwaretechnik der Universität Koblenz im Verbund. Das Projekt hatte eine Laufzeit von zwei Jahren und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)" gefördert. Zur Abschlußveranstaltung, bei dem auch Vertreter des Projektträgers DLR anwesend waren, wurden die Ergebnisse präsentiert.

Ein wesentliches Ergebnis ist CoJaC (COBOL to Java Converter), ein Werkzeug für die automatische Konvertierung von alten COBOL-Programmen in moderne Java-Umgebungen. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen generiert CoJaC wartbaren, performanten Java-Code in semantischer Äquivalenz zu den COBOL-Programmen. Der Automatisierungsgrad liegt bei ca. 90 %.

Mit diesem Produkt und der dazugehörigen Technologie ist pro et con in der Lage, COBOL-Programme in moderne Java-Systeme schnell und kostengünstig zu migrieren.

Weitere Details zur "COBOL->Java"-Migration werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht. Im Download-Bereich finden Sie vorab einige Informationen zu diesem Thema.
14.03.2011 – Zwei freie Ausbildungsplätze zum BA-Studium für das Jahr 2011 zu vergeben
[Berufsakademie] Die Firma pro et con bildet aus, um ihr Firmenwachstum zu sichern. Deshalb sind in unserer Firma noch zwei freie Studienplätze für das Studium an einer Berufsakademie mit Start im Oktober 2011 zu vergeben. Ausbildungsort ist entweder die Staatliche Studienakademie Glauchau, Studiengang "Technische Informatik" oder die Staatliche Studienakademie Dresden, Studienrichtung "Informationstechnik".

Bei erfolgreichem Studienabschluß und persönlicher Eignung winkt den Absolventen eine unbefristete Festanstellung in unserer Firma mit interessanten und kreativen Arbeitsaufgaben. Viele ehemalige Absolventen, die bei uns arbeiten, werden das bestätigen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte per E-Mail an info@proetcon.de Kontakt mit uns auf.
04.10.2010 – pro et con beteiligte sich mit Fachvortrag am 8. Workshop "Automotive Software Engineering"
Der Workshop "Automotive Software Engineering" wird von der GI-Fachgruppe "Automotive Software Engineering (ASE)" organisiert. Thematisch beschäftigt sich der Workshop mit "Möglichkeiten, Trends und Anforderungen an Technologien, Architekturen, Konzepte, Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung und Integration softwarebasierter Fahrzeugfunktionen sowie für die Darstellung von praxisbezogenen Lösungsansätzen". Der Workshop wird jährlich veranstaltet und fand in diesem Jahr im Rahmen der Fachtagung "INFORMATIK 2010" in Leipzig statt.

Herr Loos (pro et con) referierte in Zusammenarbeit mit Herrn Sum (MAN Truck & Bus AG) über die Automatisierung der Geschäftsprozesse im Support-Bereich:
[PDF] "Geschäftsprozessautomatisierung im Nutzfahrzeuge-Support-Bereich"[97 KB]

Der Artikel erschien in den Lecture Notes in Informatics (LNI), Volume P-176, S. 479-484 und unterliegt dem Copyright der Gesellschaft für Informatik (GI).
25.08.2010 – Kompetenz von pro et con wird im Fachbuch "Softwaremigration in der Praxis" beschrieben
Im dpunkt-Verlag ist das Fachbuch "Softwaremigration in der Praxis" der Autoren Harry Sneed u.a. erschienen (ISBN 978-3-89864-564-5). Darin werden auf den Seiten 235-247 detailliert die Software-Migrationswerkzeuge und -technologien von pro et con beschrieben. Insbesondere wird das von pro et con entwickelte Modell eines Sprachtransformators als Weiterentwicklung des Compilermodells vorgestellt.

Auf der Basis dieser Architektur hat pro et con Werkzeuge für die Konvertierung der Programmiersprachen SPL, PL/I und TAL nach C++ produziert und erfolgreich in Projekten eingesetzt (Amadeus Germany, COSMOS-Versicherung, Heidelberger Druckmaschinen). Ein Sprachtransformator "COBOL->Java", welcher wartbaren und performanten Java-Code generiert, befindet sich aktuell in der Entwicklung.

In besagtem Buch wird das von pro et con in Zusammenarbeit mit Amadeus realisierte ARNO-Projekt als Beispiel für ein erfolgreiches Migrationsprojekt angeführt.

Die Technologien und Werkzeuge von pro et con für die Software-Migration beschreibt folgender Artikel:
[PDF] "Methoden und Werkzeuge für die Software Migration"[222 KB]

Der Artikel erschien in den Lecture Notes in Informatics (LNI), Volume P-126 und unterliegt dem Copyright der Gesellschaft für Informatik (GI).

Weitere Informationen zu den Kompetenzen von pro et con auf dem Gebiet der Software-Migration finden Sie im Download-Bereich.
22.07.2010 –  Automatische "COBOL->Java"-Transformation: Häufige Fragen unserer Kunden und unsere Antworten, zusammengefasst in einer FAQ
In der Vergangenheit hat die Firma pro et con eine Vielzahl von Fragen ihrer Kunden zur automatischen Sprachmigration allgemein und zu einer möglichen Sprachmigration von COBOL nach Java unter Nutzung des Werkzeugs CoJaC im Besonderen beantwortet.

Diese Fragen haben wir zusammengestellt, systematisiert und zu Ihrer Information als PDF-Dokument aufbereitet:
[PDF] "FAQ – Automatisierte Sprachtransformation von COBOL nach Java unter Nutzung des Werkzeugs "CoJaC" im Rahmen eines Software-Migrationsprojektes"[290 KB]

Die technischen Aspekte einer "COBOL->Java"-Transformation beschreibt die nachfolgende Veröffentlichung (erschienen in Softwaretechnik-Trends, Band 30, Heft 2, Mai 2010):
[PDF] "Vom COBOL-Server zum Java-Webservice"[76 KB]
16.06.2010 – COBOL-Rengineering-Werkzeug FGM vollständig modernisiert
[COBOL FGM 3.0] COBOL Flow Graph Manipulator (FGM) 3.0 dient zum Reengineering und zur Redokumentation von komplexen COBOL-Applikationen.

COBOL FGM ist eine Eigenentwicklung von pro et con und wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich von Kunden in Migrations- und Reengineeringprojekten eingesetzt.

Mit der aktuellen Version 3.0 erfolgte eine vollständige Überarbeitung des Produktes, welches nun eine Fülle neuer Eigenschaften und höheren Bedienkomfort bietet. Wünsche und Anregungen unserer Kunden sind in die neue Version eingeflossen.

Mit dem Werkzeug kann sowohl eine grobgranulare Sicht auf das Gesamtprojekt (Applikationswissen) als auch eine feingranulare Sicht auf der Ebene des einzelnen Programmes erzeugt werden.

Durch verbessertes Programmverstehen senkt COBOL FGM 3.0 die Wartungskosten.

Die Realisierung als Eclipse Rich Client erfüllt höchste Ansprüche an ein ergonomisches GUI und den Bedienkomfort.

Erfahren Sie mehr unter:

Für eine Demo-Version verfolgen Sie diesen Link:
07.05.2010 – pro et con beteiligte sich mit Fachvorträgen am 12. Workshop "Software-Reengineering"
Der Workshop "Software-Reengineering" (WSR) ist das wichtigste, deutschsprachige Forum für alle Fragen zu Software-Weiterentwicklung und -Wartung. Der Workshop findet jährlich im Mai im Physikzentrum Bad Honnef statt, wird organisiert von der GI-Fachgruppe "Software-Reengineering" und vereinte in diesem Jahr zum nunmehr 12. Mal Wissenschaftler aus Universitäten und Praxisvertreter zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch. pro et con ist ständiger Teilnehmer am WSR und beteiligte sich in diesem Jahr mit zwei Vorträgen am Tagungsprogramm:
  1. Herr Erdmenger referierte über ausgewählte Entwicklungsaspekte für einen "COBOL->Java"-Translator, welcher bei zukünftigen Migrationen von COBOL-Server-Systemen zu Java-Enterprise-Lösungen zum Einsatz kommt:
    [PDF] "Vom COBOL-Server zum Java-Webservice"[76 KB]
  2. Herr Uhlig gab einen Überblick über das Forschungsprojekt SOAMIG und stellte die dabei eingesetzte Tool- und Schnittstellenarchitektur vor:
    [PDF] "Tool-und Schnittstellenarchitektur für eine SOA-Migration"[146 KB]
24.03.2010 – Zwei freie Ausbildungsplätze zum BA-Studium für das Jahr 2010 zu vergeben
[Berufsakademie] Die Firma pro et con bildet aus, um ihr Firmenwachstum zu sichern. Deshalb sind in unserer Firma noch zwei freie Studienplätze für das Studium an einer Berufsakademie mit Start im Oktober 2010 zu vergeben. Ausbildungsort ist entweder die Staatliche Studienakademie Glauchau, Studiengang "Technische Informatik" oder die Staatliche Studienakademie Dresden, Studienrichtung "Informationstechnik".

Bei erfolgreichem Studienabschluß und persönlicher Eignung winkt den Absolventen eine unbefristete Festanstellung in unserer Firma mit interessanten und kreativen Arbeitsaufgaben. Viele ehemalige Absolventen, die bei uns arbeiten, werden das bestätigen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte per E-Mail an info@proetcon.de Kontakt mit uns auf.
09.02.2010 – Neue Version 2.0 des Migration Managers für HP NonStop-Architekturen verfügbar
Mit der neuen Version des Migration Managers NStop MigMan stellt pro et con ein Werkzeug zur Verfügung, welches die Migration und Evolution von HP NonStop-Projekten in UNIX- und Linux-basierte Architekturen umfassend unterstützt. Aufbauend auf dem Know-how bisheriger Migrationswerkzeuge integriert NStop MigMan alle Komponenten, die für die Umsetzung der einzelnen Migrationspfade einer HP NonStop-Applikation erforderlich sind, so z.B.
  • die Konvertierung von HP NonStop COBOL-Sourcen z.B. in MicroFocus-Sourcen sowie Verifizierung und Nachbearbeitung des Zielcodes mit Hilfe des integrierten COBOL-Frontends,
  • die Umsetzung von SCREEN COBOL-Masken in Web 2.0-basierte Oberflächen durch das Werkzeug ScreenConv,
  • die Konvertierung von Datenfiles und Enscribe-Befehlen nach SQL,
  • die Konvertierung das Transaktionsmonitors PATHWAY nach TUXEDO,
  • eine komfortable Benutzeroberfläche zur Instanzierung und Verwaltung komplexer Projekte.
NStop MigMan 2.0 macht es möglich, HP NonStop-Migrationsprojekte kostengünstig und zeitnah zu realisieren und flexibel an spezifische Kundenanforderungen anzupassen.

Im Download-Bereich finden Sie zusätzliche Informationen zum Thema HP NonStop-Migration und zu NStop MigMan.
23.11.2009 – Softwareprojekt "Onlinedienste MANTED®" für MAN Nutzfahrzeuge AG München erfolgreich abgeschlossen
München, November 2009:
Die Fachabteilung "Engineering services and consultation" der MAN Nutzfahrzeuge AG (jetzt MAN Truck & Bus AG) München bietet seit dem 10. November 2009 sämtliche Dienstleistungen für ihre Kunden online über das Internet-Portal MANTED® (www.manted.de) an.

Das Onlineportal wurde von pro et con gemeinsam mit MAN entwickelt.

Alle Anträge von Kunden weltweit, die bisher in einer Flut unterschiedlichster Dokument per Fax, E-Mail oder Post gesendet wurden, können jetzt zeitnah, systematisiert und ohne Redundanz als Onlineantrag an die zuständige Fachabteilung übermittelt werden.

Dies betrifft z.B. Herstellerbestätigungen für technische Änderungen, Parametrierungen für Lkw, Busse und Fahrzeugeinbaumotoren, aber auch Informationen zu technischen Daten und Aufbauprüfungen. Notwendige Anhänge wie z.B. Fahrzeugpapiere und technische Unterlagen können komfortabel über einen Upload-Bereich in verschiedenen Formaten (u.a. .pdf, .jpg, .tif, .gif) dem Antrag zugeordnet werden.

In den Fachabteilungen sinkt das Papieraufkommen und der Verwaltungsaufwand für die Dokumente drastisch, die Abläufe bei der rechnergestützten Bearbeitung der Anträge sind systematisiert, der Bearbeitungszeitraum für die Anträge wird reduziert. Dies war dringend notwendig, da das Antragsvolumen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist.

Die Sicherheit der sensiblen Daten wird durch komplexe Prüfungen bei Registrierung, Autorisierung und Authentifizierung gewährleistet.

Alle Dokumente werden automatisch einem Archivierungssystem zugeführt und dort digitalisiert und revisionssicher langzeitarchiviert.

Das Softwareprojekt basiert auf einer modernen "Model-View-Controller"-Architektur (3-Tier) mit einer relationalen Datenbank als Basis. Durch Einsatz von Schlüsseltechniken wie Ajax (asynchrone Datenübertragung) arbeitet das System trotz des hohen Datenaufkommens performant.

Das Programmsystem ist ein weiterer Baustein in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen MAN und pro et con. Es ordnet sich ein in das Gesamtprojekt HIT (Harmonisierung und Integration von Technik-Datenbanken). Das Projekt HIT hat die "workflow"-basierte, redundanzfreie, papierlose Arbeit der Fachabteilung zum Ziel.
01.10.2009 – pro et con bezieht neuen Firmenstandort im Pegasus Center in Chemnitz
[Pegasus Center]
Pegasus Center
Nach 15 Jahren erfolgreicher Arbeit im Technologie Centrum Chemnitz wurde es langsam eng.

Deshalb befindet sich ab 1. Oktober 2009 der neue Firmenstandort der pro et con Innovative Informatikanwendungen GmbH im repräsentativen Pegasus Center in Chemnitz.

Mit dem Umzug in großzügigere Büroräume wird ein weiterer Schritt in der erfolgreichen Unternehmensentwicklung unserer Firma vollzogen und Raum für Wachstum und Entwicklung geschaffen.

Der neue Firmenstandort ist von den Autobahnen A4 und A72 bequem zu erreichen.
22.07.2009 – pro et con-Geschäftsführer Dr. Kaiser wird zu Vorteilen der Software-Migration zitiert
Computer Zeitung, Ausgabe 28/29 vom 13.07.2009, Seite 11:
"Standardsoftware ist bei einer Migration kein Allheilmittel – Code-Konvertierung erfolgt mangels Know-how relativ selten"
pro et con-Geschäftsführer Dr. Kaiser kommentiert die Vorteile einer Software-Migration durch Code-Konvertierung im Unterschied zur Standardsoftware und verweist dazu auf das ARNO-Projekt bei Amadeus Germany als Beispiel für eine erfolgreiche BS2000-Migration.

Der vollständige Artikel:
[PDF] "Standardsoftware ist bei einer Migration kein Allheilmittel"[378 KB]
15.05.2009 – pro et con beteiligte sich mit Fachvorträgen am 11. Workshop "Software-Reengineering"
Der Workshop "Software-Reengineering" (WSR) ist das wichtigste, deutschsprachige Forum für alle Fragen zu Software-Weiterentwicklung und -Wartung. Der Workshop findet jährlich im Mai im Physikzentrum Bad Honnef statt, wird organisiert von der GI-Fachgruppe "Software-Reengineering" und vereinte in diesem Jahr zum nunmehr 11. Mal Wissenschaftler aus Universitäten und Praxisvertreter zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch. pro et con ist ständiger Teilnehmer am WSR und beteiligte sich in diesem Jahr mit zwei Vorträgen am Tagungsprogramm:
  1. Frau Beier stellte die neue, um viele Funktionen erweiterte Version unseres Reverse Engeineering Tools "COBOL FGM" vor:
    [PDF] "Flow Graph Manipulator (FGM) 3.0 – Reverse-Engineering-Werkzeug für komplexe Softwaresysteme"[429 KB]
  2. Herr Erdmenger demonstrierte Werkzeuge zur automatischen Software-Migration auf der Basis des von pro et con entwickelten Parsergenerators "BTRACC2":
    [PDF] "Der Parsergenerator BTRACC2"[152 KB]
20.11.2008 – Neue Version 2.1 des Parsergenerators "BTRACC" verfügbar
Der Einsatz eines Parsergenerators ist notwendig, wenn Werkzeuge für die Software-Migration und das Reengineering neu entwickelt werden sollen. Dabei existieren folgende Anforderungen an den Parsergenerator:
  • Verarbeitung komplexer Grammatiken (insbesondere bei antiquierten Programmier- und Skriptsprachen wie z.B. COBOL, PL1, CICS, UTM, SDF, ...),
  • Verwendung der in Dokumentationen vorgegebenen Grammatik ohne aufwendige Umstellung zur Erreichung einer LL(n)- oder LR(n)-Eigenschaft,
  • Verarbeitung mehrerer Dialekte in einem Werkzeug,
  • Einfache Integration neuer, syntaktischer Konstruktionen ohne Umbau der existierenden Grammatik.
Am Markt verfügbare Parsergeneratoren (YACC, COCO/R, PCCTS, .ANTLR, JavaCC) werden diesen Anforderungen nicht gerecht. Insbesondere die Forderung, die in Dokumentationen verfügbare Syntax ohne Umstellungen zu verwenden und Erweiterungen kostengünstig integrieren zu können, ist nicht erfüllt. Eine Erweiterung einer komplexen YACC-Grammatik z.B. führt in der Regel zu einer Reihe von Konflikten, welche nur mit großem Aufwand beseitigt werden können.

Aus diesem Grund entwickelte pro et con einen eigenen Parsergenerator BTRACC (Backtracking Compiler Compiler), der auf Basis des Backtracking-Verfahrens arbeitet und die oben genannten Nachteile beseitigt.

Mit BTRACC wurden Parser für C, COBOL, CICS, Java, NATURAL, PL1, SDF, SCREEN COBOL, SPL, TAL und SQL entwickelt. Sie bilden die Basis für die kommerziellen Migrations- und Reengineering-Werkzeuge der Firma.

Die aktuelle Version 2.1 von BTRACC zeichnet sich durch folgende, neue Eigenschaften aus:
  • Es wird optional C-Code (compilierfähig auch mit C++) und Java-Code generiert. Damit ist BTRACC für alle Parser verwendbar, welche neben C/C++ auch im Java-Umfeld eingesetzt werden.
  • Grundsätzlich wird auf goto verzichtet und strukturierter Code generiert.
  • Es erfolgt eine genaue Positionsangabe.
  • Es wird eine vollständige FIRST- und FOLLOW-Mengen-Berechnung durchgeführt. Dadurch verbessert sich die Laufzeit der generierten Parser.
  • Konstrukte für die 1- bis n-fache ({}+) und die n-m-fache ({}:n-m) Wiederholung wurden eingeführt. Das erleichtert das Entwickeln einer Sprachgrammatik entscheidend.
  • Es existiert ein visueller Debugger.
BTRACC in der neuen Version 2.1 steht ab sofort für den kommerziellen Einsatz zur Verfügung. Damit wird pro et con in die Lage versetzt, in kurzer Zeit und kostengünstig neue Migrationswerkzeuge entsprechend spezieller Kundenanforderungen zu entwickeln.

Die Weiterentwicklung von BTRACC unterstreicht erneut die führende Rolle von pro et con auf dem Gebiet der wissenschaftlich fundierten Software-Migration und des Software Reengineering.
07.08.2008 – Neue Version 2.0 von "ScreenConv" fertiggestellt
ScreenConv ist ein von pro et con entwickeltes Werkzeug zur automatisierten Konvertierung von ASCII-orientierten Host-Masken in browserbasierte Benutzeroberflächen. Dabei wurde exemplarisch SCREEN COBOL, das u.a. auf HP NonStop-Systemen zur Entwicklung von Masken eingesetzt wird, als zu migrierende Sprache ausgewählt. Die Konvertierungstechnologie ist auf andere Systeme übertragbar.

[ScreenConv - Zielarchitektur]
ScreenConv - Architektur
Bei der Migration von Host-Masken besteht das Ziel einerseits in der Erhaltung der Geschäftslogik und andererseits in der Modernisierung der Masken durch eine Konvertierung in eine browserbasierte Architektur. ScreenConv leistet dies. In der neuen Version 2.0 basieren die generierten Bedienoberflächen auf modernsten, technologischen Standards wie Ajax, JSON und SOAP. Durch die asynchrone Datenübertragung wurde die Performance, die sich in vorherigen Versionen in bestimmten Situationen als Flaschenhals erwiesen hatte, entscheidend verbessert. Der Einsatz eines Browsers zur Darstellung der Masken erzeugt im Gegensatz zu Emulatoren keine zusätzlichen Lizenzkosten.

Der eigentliche Konvertierungsprozeß erfolgt automatisiert in zwei Phasen. Zunächst werden aus den Masken-Programmen mittels eines Masken-Parsers Informationen über die enthaltenen Elemente (z.B. Eingabefelder), deren Positionierung und zu den sogenannten "Messages" extrahiert ("Screen Scrapping"). Darauf aufbauend erfolgt der positionsgenaue Aufbau der neuen HTML-Masken sowie die Generierung der für diese Masken angepaßten Messages, um diese zu verarbeiten.

Zum Lieferumfang des Werkzeuges gehört ein Laufzeitsystem, welches die Informationen aus den neuen Masken mit Hilfe der generierten Messages an die Anwendungssprogramme kommuniziert. Dieses Laufzeitsystem ist in hohem Maße an spezielle Kundenwünsche anpaßbar (z.B. Corporate Identity für die Masken).

Technische Details werden im nachfolgenden PDF-Dokument beschrieben:
[PDF] "Konvertierung von Host-Masken in moderne Benutzeroberflächen"[124 KB]
Der Artikel ist ein Auszug aus dem Beitrag "Methoden und Werkzeuge für die Software Migration", erschienen in den Lecture Notes in Informatics (LNI), Volume P-126. Dieser unterliegt dem Copyright der Gesellschaft für Informatik (GI).

Das folgende PDF-Dokument enthält einige Screenshots von konvertierten SCREEN COBOL-Masken:
[PDF] Screenshots von konvertierten SCREEN COBOL-Masken[114 KB]

Weitere Informationen zu den Kompetenzen von pro et con auf dem Gebiet der Software-Migration finden Sie im Download-Bereich.
05.06.2008 – Erfolgreiche BS2000-Migration bei Amadeus Germany
Es hat wirklich geklappt. Am 30.04.2008, 23.55 Uhr wurde bei Amadeus Germany die letzte BS2000-Anlage abgeschaltet.
Vorausgegangen war ein in seiner Komplexität wohl einmaliges Migrationsprojekt. Während der 3-jährigen Projektlaufzeit wurden Tausende von SPL-Programmen und SDF-Prozeduren mit mehreren Millionen Lines Of Code (LOC) automatisch nach C++ bzw. Perl unter UNIX konvertiert. Das hochperformante Filehandling-System auf BS2000 migrierte Amadeus werkzeugunterstützt in relationale Oracle-Datenbanken, der DCAM-Monitor wurde durch openUTM auf UNIX-Seite ersetzt. Die Zielsysteme laufen in einem nahezu 7*24-Stunden-Betrieb und bearbeiten in Spitzenzeiten ca. 500 Benutzertransaktionen pro Sekunde (TA/s), dies entspricht rund 1.000 technischen TA/s.

Die Größe des Projektes wird an folgenden Zahlen deutlich: Die Amadeus Germany GmbH ist Deutschlands führender Anbieter von IT-Lösungen für die Reisebranche. In Deutschland arbeiten 85 % aller Reisebüros an rund 45.000 PCs mit dem Amadeus-System. Zu den Kunden von Amadeus Germany zählen u.a. 75.000 Hotels, 500 Fluggesellschaften, 22 Mietwagenfirmen, rund 200 Reise- und Busveranstalter, 74 Verkehrsverbünde, 40 europäische Bahnen, 30 Fähranbieter, sechs Versicherungsanbieter sowie mehrere Event-Ticket-Anbietersysteme.
Alleiniger Gesellschafter von Amadeus Germany ist die Amadeus IT Group SA, ein weltweit führender Anbieter von Technologie- und Vertriebslösungen für die Reise- und Tourismusbranche. Fast 89.000 Reisebüros sowie mehr als 29.000 Airline-Verkaufsbüros in über 217 Märkten weltweit nutzen sein Netz und das leistungsstarke Datenzentrum.

Das Projektteam meisterte logistische Herausforderungen, denn während der mehrere Jahre dauernden Projektlaufzeit mußte der aktuelle Betrieb ungestört weiterlaufen. Zusätzlich war es notwendig, monatlich neue Programmversionen herauszubringen, um aktuelle Kundenanforderungen zu erfüllen.

Die Firma pro et con entwickelte die Migrationswerkzeuge. Darüber hinaus waren mehrere Mitarbeiter von pro et con in das Projekt integriert und brachten ihre Erfahrungen und ihr Know-how auf dem Gebiet der Migration und des Reengineering ein. Speziell für dieses Projekt entstanden die folgenden Tools:
  • SPL-to-C++-Translator (S2C)
  • JCL(SDF)-to-Perl-Konvertierer (J2P)
  • (BS2000)-Files-to-Oracle-Migrationswerkzeug (F2O)
Für die Entwicklung der Werkzeuge setzte pro et con firmeneigene Metatools ein, wie z.B. den selbstentwickelten Parsergenerator BTRACC (Backtracking Compiler Compiler). Die Werkzeuge stehen für weitere Migrationsprojekte zur Verfügung.

Aus dem erfolgreichen Projekt lassen sich folgende Schlußfolgerungen ziehen:
  • Ein Migrationsprojekt unter Nutzung von Konvertierungstools ist machbar und eine echte Alternative zur Einführung von Standardsoftware und der Neuentwicklung, insbesondere unter Beachtung von Projektdauer und Budget.
  • Konvertierungswerkzeuge erlauben eine fehlerfreie Migration mit hohem Automatisierungsgrad. Entscheidend ist die Qualität der Migrationswerkzeuge, sie müssen auf Basis der Theorien der Compilertechnik entwickelt worden sein.
  • Im Projekt ergab sich die Notwendigkeit von Iterationen bei der Konvertierung, wenn z.B. eine weiterentwickelte Source wiederholt konvertiert werden mußte. Das ist mit einem Konvertierungstool fehlerfrei in beliebigen Iterationen möglich. Es beinhaltet aber eine klare Absage an eine "Hand"-Übersetzung durch eine große Menge preiswerter Programmierer und ein "Offshoring" von Migrationsprojekten.
  • Es wurde erneut der Beweis erbracht, daß eine Konvertierung von antiquierten Programmiersprachen in moderne Sprachen (im vorliegenden Fall SPL nach C++) praktikabel ist, wenn ein geeignetes Tool (Translator) zur Verfügung steht. Die Konvertierung unter Nutzung eines Translators erfolgt fehlerfrei, in beliebigen Iterationen und automatisiert. Der generierte Zielcode ist wartbar.

Zum Projekt existieren ein Anwenderbericht und ein Artikel mit der detaillierten Beschreibung der Migrationswerkzeuge:
[PDF] "Das ARNO Projekt - Herausforderungen und Erfahrungen in einem großen, industriellen Software-Migrationsprojekt"[204 KB]
[PDF] "Methoden und Werkzeuge für die Software Migration"[222 KB]

Beide Artikel erschienen in den Lecture Notes in Informatics (LNI), Volume P-126 und unterliegen dem Copyright der Gesellschaft für Informatik (GI).

Weitere Informationen zu den Kompetenzen von pro et con auf dem Gebiet der Software-Migration finden Sie im Download-Bereich.

Weitere Informationen zu Amadeus Germany unter www.de.amadeus.com.
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