Home | Produkte | COBOL FGM | Technische Daten
www.proetcon.de | Produkte | COBOL FGM | Technische Daten
[COBOL FGM - Technische Daten]
Die graphische Benutzeroberfläche
Die graphische Benutzeroberfläche von COBOL FGM gliedert sich in drei Ansichten:
  • Projektansicht zur komfortablen Verwaltung von FGM-Projekten.
  • Architekturansicht zur Darstellung des Applikationswissens.
  • Programmansicht zur Darstellung der feingranularen Analyse.
Im folgenden werden ausgewählte Eigenschaften der Benutzeroberfläche beschrieben:
Explorer/Objektbrowser
Der Explorer der Architekturansicht und der Objektbrowser der Programmansicht dienen der Navigation durch das FGM-Projekt. Sie bestehen aus verschiedenen Kategorien. Jede dieser Kategorien verfügt über eine eigene Sicht (Reiter) und verwaltet Programmobjekte in einer Baumstruktur. An jede Kategorie ist eine definierte Menge von Aktionen gebunden, wie z. B. "Sourcecode im Viewer anzeigen". Das garantiert Übersichtlichkeit in der Komplexität von FGM-Projekten.
[COBOL FGM - Explorer]
[COBOL FGM - Diagrammanzeige]
Chartviewer
In der Architekturansicht berechnete Metriken werden als Balkendiagramme angezeigt, welche verschiedene Aktionen unterstützen. So ist es z. B. möglich, einzelne Balken ein- und auszublenden, mit Hilfe von Grenzwerten einen anzuzeigenden Bereich festzulegen oder das Diagramm abhängig vom Metriktyp in verschiedenen Ansichten (alphabetisch sortiert, im Ampelschema nach Wartungsaufwand geordnet, strukturiert) anzuzeigen.
Graphviewer
Mit dem Graphviewer werden komplexe Prozesse mittels Graphik verständlich. Der Graphviewer dient zur Darstellung von Architektur- oder Datenflußgraphen, die während der Analyse generiert werden. Knoten repräsentieren im Graphen Objekte, z. B. einzelne Unterprogramme. Kanten visualisieren dagegen Beziehungen zwischen den Objekten, z. B. Programmrufe. Abhängig vom Graphentyp sind verschiedenste Aktionen verfügbar. So ist es möglich, den Graphen zu skalieren, in verschiedenen Layouts (z. B. in Baumdarstellung) darzustellen, einzelne Elemente auszublenden, zusammenzufalten/ zu expandieren und zu verschieben. Zu Zwecken der Redokumentation kann ein Graph in verschiedene Formate exportiert werden. Weiterhin ist es möglich, aus dem Graphviewer heraus direkt zum zugrundeliegenden Programm- quelltext, also z. B. zu einer Anweisung, welche durch eine im Graphen ausgewählte Kante repräsentiert wird, zu springen.
[COBOL FGM - Graphviewer]
[COBOL FGM - Fileviewer]
Tableviewer
Neben der Graphanzeige können die von COBOL FGM ermittelten Analyseergebnisse auch in tabellarischer Form aufbereitet werden. Tabellen lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren und in verschiedene Formate exportieren.
Fileviewer
Der in COBOL FGM integrierte Fileviewer ist direkt mit der graphischen und tabellarischen Anzeige sowie mit dem Meldungsbereich des COBOL-Analysators verbunden, so daß ausgehend von Graphobjekten, Tabellenzeilen oder Fehlermeldungen der Analyse direkt zur betreffenden Stelle im Programmcode gesprungen werden kann. COBOL FGM bietet Syntaxhighlighting für alle COBOL-Quelltexte. Der Quelltext wird entsprechend der Wahl des Dialektes eingefärbt. Im Sourcecode enthaltene Fehler werden entsprechend farbig hinterlegt.
Die Architektur
COBOL FGM basiert auf einer 3-Tier-Architektur, die in der nachfolgenden Graphik dargestellt wird:
[COBOL FGM - Architektur]
Programmanalysator (Parser)
  • Der COBOL-Analysator (Parser) ist als Compiler-Frontend ausgelegt. Der Sourcecode wird mit der Granularität eines Compilers analysiert.
  • In den Analysator ist ein Präprozessor integriert. COBOL-spezifische Compilerdirektiven wie COPY oder REPLACE/REPLACING werden aufgelöst und durch die adressierten Quelltextabschnitte ersetzt.
  • In den Analysator ist ein Parser für embedded SQL integriert.
Die Parseranalyse wird für jedes einzelne COBOL-Programm ausgeführt und liefert eine vollständige, redundanzfreie, interne Darstellung einer COBOL-Source in einem feingranularen Repository. Die Darstellungsform des Repository wird in der Compilertheorie als Flußgraph (Flow Graph) bezeichnet. Die Meldungen des COBOL-Analysators, z. B. in Bezug auf Syntaxfehler oder fehlende Copybooks, werden protokolliert und in einem Meldungsbereich angezeigt, so daß der Anwender auf aufgetretene Fehler reagieren kann.

Parallel zu den Einzel-Repositories entsteht ein Architektur-Repository, welches die programmübergreifenden Informationen der analysierten Applikation (z. B. Calls, Datennutzungen) enthält und das Applikationswissen des COBOL-Projekts repräsentiert. Dieses wird in einer SQL-Architekturdatenbank gespeichert.
FGM-Backend
Das FGM-Backend verwaltet die Repositories des FGM-Projekts. Es verfügt über eine eigene Skriptsprache FGM/LAN(guage). Nutzerwünsche für erweiterte Funktionalität können durch das Formulieren von zusätzlichen Skripten realisiert werden. Typische Reengineering-Anfragen sind z. B.:
  • Welche Programme ziehen welche Copybooks ein?
  • Wie ist die Aufrufstruktur zwischen den Programmen realisiert?
  • Welche Programme greifen auf welche Datenbanktabellen und -spalten zu?
  • Welche Programme lesen und schreiben in welche Dateien?
  • ....
Das FGM-Backend stellt die Schnittstelle zwischen dem FGM-Frontend und den Repository-Informationen dar.
FGM-Frontend
Das FGM-Frontend, welches als Eclipse Rich Client implementiert ist, bildet die Benutzersicht des COBOL FGM. Hier formuliert der Nutzer Analyseanfragen, die vom Backend über den Repositories ausgeführt werden. Die Anfrageergebnisse werden von den einzelnen Frontend-Komponenten (Graphviewer, Explorer/Objektbrowser, ...) entsprechend aufbereitet. Je nachdem, ob Detailwissen zu einem bestimmten COBOL-Programm oder Wissen zur Gesamtapplikation gefragt ist, werden diese Anfragen über die entsprechenden Schnittstellen an die feingranularen Repositories der Einzelprogramme oder an die SQL-Architekturdatenbank gerichtet.
Technische Daten
Version COBOL FGM 3.0
Analyse von
  • MVS COBOL (OS/VS)
  • MVS COBOL (VS II)
  • HP NonStop COBOL 85 einschließlich SCREEN COBOL
  • MicroFocus COBOL
  • Obige Dialekte werden einschließlich embedded SQL analysiert.
Systemanforderungen
  • Betriebssystem: Windows 2000 / XP / 7
  • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
  • Freier Festplattenspeicher: ca. 500 MB
Das Datenblatt zu COBOL FGM 3.0 finden Sie im Download-Bereich.
Der o.a. Text kann Firmenbezeichnungen, Marken, Kennzeichen oder Produktnamen enthalten, die den jeweiligen Eigentümern gehören. Ihre Wiedergabe erfolgt nicht in marken- oder zeichenrechtlichem Sinn.